Lutz Bäumer – Geboren am 01. März 1983 in Bielefeld
Im Jahre 1997 hatte ich das erste Mal richtigen Kontakt mit der „ernsthaften“ Fotografie. Das wilde “Rumgeknipse” mal mit und mal ohne Film in der Kamera lasse ich an dieser Stelle mal außen vor.
Von meinem Uropa erbte ich eine manuelle analoge Spiegelreflexkamera mit zwei Wechselobjektiven. Fühlte sich gut an, war interessant, aber auch kostenintensiv. Auch nach vielen Fehlschlägen und vielen unbrauchbaren Filmen (die Kamera hatte ja nicht einmal einen automatischen Belichtungsmesser) gab ich nicht auf.
Im ortsnahen Fotogeschäft kannte man mich recht schnell. Ich war immer „der Kleine“, der entweder neue Batterien, Filme oder lustige Effektfilter brauchte.Langsam aber sicher wurden meine Bilder besser und meine gesamte Verwandtschaft immer genervter von dem ewigen Geklicke und dem „Schau mal hierhin! Guck mal so!“.
Es dauerte nicht lange bis ich das Angebot bekam, in dem oben genannten Fotogeschäft über die Ferien zu arbeiten. Meine Chance! Ich konnte mich noch mehr mit der gesamten Thematik befassen, hatte immer Leute um mich herum, die ich mit Fragen nerven konnte und saugte so viel an Wissen auf wie mir nur möglich war.
Die Ferien gingen vorüber, der Job aber blieb! Nach der Schule und an den Samstagen arbeitete ich weiter dort, lernte bei Studioaufnahmen und half beim Entwickeln im Fotolabor.
Immer noch begeistert von all den Möglichkeiten richtete ich mir zu Hause ein eigenes Fotolabor ein. Da ich Aufwand und Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis halten wollte, beschränkte ich mich auf die Entwicklung und den Abzug von Schwarz/Weiß-Fotos.
Dann folgten auch recht schnell die ersten halbautomatischen und automatischen (analogen) Spiegelreflexkameras. Rückblickend hatte ich insgesamt fünf analoge Canon-Modelle, die mir alle sehr viel Spaß bereitet haben.
Monate vergingen und nach vielen eigenen Experimenten im Fotostudio, erwarb ich selbst zwei Studioblitzgeräte. Diese waren wiederum ein Einstieg in eine professionellere Welt.
Fast drei Jahre lang, versuchte ich herauszufinden, was man mit zwei und mehr Blitzköpfen, sowie mit allem erdenklichen Zubehör so alles erreichen konnte. Irgendwann wurde das Geld dann ’mal knapper: Ich verkaufte Kameras, sowie Blitzgeräte und investierte Zeit und Geld in den Amateurfunk.
Nach einer kleinen Pause dann aber der Wiedereinstieg! Digital – und mit ganz neuen Möglichkeiten.
Wissen und Ausrüstung konnte ich ziemlich schnell, Schritt für Schritt, wieder ausbauen. Inzwischen verfüge ich über eine Studioumgebung mit mehreren Blitzköpfen (1600 Ws Gesamtleistung), verschiedene Hintergrundsysteme, sowie über zwei portable Blitzköpfe mit Akkueinheit (2200Ws Gesamtleistung, überall und auch ohne Steckdosen in der Nähe) für Outdoor-Aufnahmen.
Hinzugekommen sind umfassende Kenntnisse der digitalen Bildbearbeitung und Bildretusche, sowie weitere Praxis-Erfahrungen durch Seminare und Workshops.
Geblieben ist der Spaß an der Sache und am Experimentellen…
“Ein Bild gibt uns das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen – durch das Fenster der Seele, dem Auge.”
Mario Cohen in Vogue (Brasilien)
Ich arbeite mit Ausrüstung von:
Ihr Fotograf in der Umgebung von Bielefeld, Herford, Bad Oeynhausen, Löhne, OWL, Gütersloh







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